Klarheit schaffen

Damit du im Fall der Fälle wirklich bewusst handeln kannst, ist es zwingend notwendig, dass du dich bereits im Vorfeld mit den möglichen Auswirkungen (z.B. eines globalen Serverausfalls) beschäftigst. Dadurch bist du nicht nur deutlich besser vorbereitet, sondern kannst auch ganz entschieden handeln. Ohne dabei in Panik zu verfallen. Denn Angst und Panik sind selten ein guter Begleiter.

Doch wie geht man jetzt am besten vor? Das ist gar nicht so einfach zu bestimmen. Denn zum einen wissen wir natürlich jetzt nicht, welche Tools du nutzt und wie deine internen Verbindungen dazu sind. Zum anderen hat zum Beispiel ein großer Serverausfall häufig auch zur Folge, dass verschiedene Tools nicht mehr erreichbar sind.

So war es auch am 20. Oktober 2025. Beim großen Ausfall des AWS-Rechenzentrums war nicht nur ActiveCampaign nicht mehr erreichbar, sondern auch zahlreiche andere Tools wie zum Beispiel Canva, Zoom, Thrivecart und viele weitere.

Unsere Empfehlung

Nimm dir ein Blatt Papier und notiere dort alle Tools, die du nutzt und wie diese miteinander zusammenhängen. Im nächsten Schritt nimmst du dir ein weiteres Blatt Papier und gehst eine Ebene tiefer: auf Produktebene. Welche Tools hängen mit deinem konkreten Produkt bzw. deiner Dienstleistung zusammen und was soll wann passieren?

Wenn du mehrere Produkte mit identischem Ablauf hast, dann reicht es natürlich dies nur für Schemenhaft zu erstellen.

Wichtig: Wenn Dienste per API oder Integration miteinander verbunden sind, markiere dies entsprechend.

Tipp: Du möchtest das Ganze lieber digital erstellen? Dann nutze zum Beispiel Miro oder Powerpoint dafür. Mit beiden Tools kann man Zusammenhänge wunderbar darstellen. Wir empfehlen dennoch das Ergebnis im Nachgang auszudrucken, um es jederzeit greifbar zu haben.

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